Evangelische Gottesdienstfeiern, Gesang und Musik gehören von Anfang an untrennbar zusammen.
Schon zur Zeit des alten Israel wurden Psalmen gesungen. Auch in den Briefen von Paulus wird der Gesang zum Lob Gottes genannt. In den Klöstern wurde später von Mönchen der Gregorianische Gesang gepflegt. Seit der Gotik wird die Orgel zum Hauptinstrument der christlichen Gottesdienste und später auch für geistliche Konzerte genutzt.
Martin Luther war es wichtig, dass in Gottesdiensten nicht nur ein erlesener Kreis von Geistlichen, sondern die gesamte Gemeinde in ihrer Landessprache singt. Johann Sebastian Bach sah in Kantaten und Oratorien eine neue Möglichkeit, die frohe Botschaft anschaulich weiterzuerzählen. Mit der Reformation entstanden auch Kirchenchöre, die durch die Singbewegung Anfang des vergangenen Jahrhunderts weitere Impulse erhielten. Afrikanische Sklaven brachten bereits vor mehr als 400 Jahren Rhythmen und Harmonien aus ihrer Heimat in die nördlichen Länder. Ihre Spirituals beeinflussten auch die geistliche Musik. Im 19. Jahrhundert entstanden dann Posaunenchöre, wie wir sie heute kennen und seit den 60er Jahren findet auch moderne Musik wie Pop, Rock, Jazz und andere Musikstile ihren Weg in die Kirchen.
Auch in unserer Kirchengemeinde werden unterschiedliche Musikstile auf unterschiedlichen "Instrumenten" zum Lob Gottes und zur Freude der Menschen gesungen und gespielt - sei es an der Orgel, im Kirchenchor, dem Posaunenchor, bei den Gospel-Singers, in der YouGo-Band oder projektgebundenen Zusammensetzungen.
Hören Sie rein und lassen sich davon berühren.
