Herzlich Willkommen und Grüß Gott

 

 

auf der Seite der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Eggenfelden.

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Als Evangelische in Niederbayern leben wir als Minderheit in guter ökumenischer Nachbarschaft mit unserer römisch-katholischen Schwesterkirche. Gemeinsam sind wir auf dem Weg, mit Freude und Weite dem christlichen Glauben auf die Spur zu kommen. Wer mag, kann ein kleines oder größeres Stück des Weges mit uns gehen.

Herzlich,

Pfarrerin Ulrike Kuschel und Pfarrer Thomas Weinmair

Pfarrerin Dr. Ulrike Kusche und Pfarrer Thomas Weinmair

Tageslosung

Aktuelles und Nachdenkliches

Logo des diesjährigen Weltgebetstags

In ökumenischen Gottesdiensten über die ganze Welt verteilt wird am ersten Freitag im März der jährliche Weltgebetstag begangen. In diesem Jahr wurde er von Frauen aus Palästina vorbereitet.

01. März 2014, 19:00 Uhr

Katholische Stadtpfarrkiche St. Nikolaus und Stephanus in Eggenfelden

Nach dem Gottesdienst wird zum gemeinsamen Essen mit Spezilitäten aus Palästina eingeladen

Ein Zweiglein treibt aus einem dicken Baumstamm

Der Zweck heiligt die Mittel“ heißt es in einem Sprichwort. Hauptsache also, wir setzen uns für einen guten Zweck ein. Für eine gerechtere Welt zum Beispiel oder für den Glauben oder für die Erhaltung unserer natürlichen Ressourcen. Die Geschichte hat gezeigt, wie fatal es sein kann, wenn allein der „gute Zweck“ im Mittelpunkt steht. So wurde für die gute Sache des Glaubens immer wieder auch Gewalt angewendet, mit „Feuer und Schwert“ für die Verbreitung des Christentums gesorgt. Um die gute Sache der sozialen Gerechtigkeit voranzubringen, starben in kommunistischer Zeit inder Sowjetunion unzählige Menschen qualvoll in Straflagern. Die Liste ließe sich noch fortsetzen – bis in die Gegenwart hinein.

Das biblische Motto für das Jahr 2024 gibt demgegenüber zu bedenken: Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe. (1. Korinther, 16,14). Der Apostel Paulus, der diese Worte an seine Gemeinde in Rom geschrieben hat, stellt damit nicht ein hehres, gutes Ziel in den Mittelpunkt des Tuns, sondern eine innere Einstellung. „Liebe“ meint bei Paulus dabei weniger ein warmes Gefühl, sondern die Achtung für mein Gegenüber. Alles, was ihr tut, geschehe in Achtung – vor euch selbst, vor euren Mitmenschen, vor der Natur. Jedes gute Ziel, jeder gute Zweck muss sich daran messen lassen.