Herzlich Willkommen und Grüß Gott

auf der Seite der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Eggenfelden.

Hier können Sie stöbern und sich informieren.

Als Evangelische in Niederbayern leben wir als Minderheit in guter ökumenischer Nachbarschaft mit unserer römisch-katholischen Schwesterkirche. Mit Freude und Weite sind wir gemeinsam  auf dem Weg, um dem christlichen Glauben auf die Spur zu kommen. Wer mag, kann sich uns ein kleines oder größeres Stück Wegs anschließen.

Für den Kirchenvorstand grüßen herzlich,

Pfarrerin Ulrike Kuschel, Pfarrer Thomas Weinmair und Vertrauensperson des Kirchenvorstandes Günther Schindler

 

 

 

 

 

 

 

 

Pfarramtssekretärin Ljudmila Seitz

Bürozeiten: Mo, Mi, Fr jeweils von 9:00 bis 12:00 Uhr

Tel. 08721 8140

Email: pfarramt.eggenfelden@elkb.de

Aktuelles und Nachdenkliches

Am 7. März üben wir einen Nachmittag lang Gesänge der ökumenischen Gemeinschaft von Taizé
und bringen diese am Abend in einen Taizé-Gottesdienst ein.


Beginn: 13:30 Uhr
Gottesdienst: 19:00 Uhr

Ort: Gemeindesaal / Evangelische Gnadenkirche in Gangkofen (Bergstr. 20)

Teilnahmebeitrag: 5,00 Euro

Anmeldung bis 01.03.2026 unter thomas.weinmair@elkb.de

Siehe ich mache alles neu! (Offenbarung 21,5)

So lautet das Bibelwort für das Jahr 2026. Ob das eine gute oder eine schlechte Nachricht ist, hängt von der Betrachtungsweise ab. Neues kann ersehnt und Neues kann gefürchtet werden.

Momentan stecken wir in einer Zeit voller Umbrüche. Unsere Gegenwart verändert sich rasant – digital und analog. Was gestern noch Gewissheit war, gilt heute nicht mehr. Neuerungen kosten Kraft, Anpassung und Neuorientierung. Zu viel des Guten erschöpft und lässt Unsicherheit zurück. Ganz zu schweigen von denen, die in der Neuerungs-Maschinerie unter die Räder geraten sind. Das Neue ist dann keine Verheißung, sondern eine Bedrohung.

Ich mache alles neu! Kann aber auch eine Verheißung sein. Wer in einer Gesellschaft missachtet, gering geschätzt, nicht anerkannt, vielleicht sogar geknechtet wird, sehnt das Neue herbei, das davon befreit. Die Aufhebung der sogenannten Rassentrennung in den USA etwa war für viele Menschen mit dunkler Hautfarbe ein hoffnungsvoller Neubeginn, der den Weg zu gleichen Bürgerrechten ebnete.

In der Beurteilung des Neuen spielt eine Rolle, woher das Neue kommt und was mit dem Neuen verbunden ist. Dem Neuen, das uns GOTT schenkt, wie im Bibelwort für 2026, können wir vertrauensvoll entgegen sehen. Von GOTT wissen wir, dass er Gutes für uns alle will. Jesus hat es uns gezeigt. In der Offenbarung findet dieses Gute seinen Ausdruck im Tod allen Leidens und Schmerzens – der gleichgesetzt wird mit einer ungetrübten Gemeinschaft mit GOTT: GOTT selbst wird als ihr GOTT bei ihnen sein. Er wird jede Träne abwischen von ihren Augen. Es wird keinen Tod und keine Trauer mehr geben, kein Klagegeschrei und keinen Schmerz. Denn was früher war, ist vergangen (Offenbarung 21,4). Was hier vergeht, ist alles Lebensfeindliche: Hass, Abneigung und Abwertung, Gewalt, Krankheit, Abschiedsschmerz.

Daran wird auch deutlich: das Neue hier ist derart, dass es nur GOTT schaffen kann. Und ich glaube, dass GOTT uns dazu ermutigen will, der göttlichen Kraft des GUTEN zu vertrauen – in allen Veränderungsströmen unserer Zeiten. Dietrich Bonhoeffer hat das einmal so formuliert: ich glaube, dass GOTT aus allem, auch dem Bösesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Deshalb gibt es keinen Grund, vor dem Bösen zu resignieren. Sondern allen Grund, schon jetzt im Kleinen dem Leben zu dienen: Das Leben und die Würde aller Menschen zu achten – unabhängig von ihrer Person, ihrer Herkunft und ihren Fähigkeiten. Keine Lügen, Halbwahrheiten oder Vergeltungsphantasien zu verbreiten. Das Leben unserer Mitgeschöpfe wert zu schätzen. Gier und Maßlosigkeit eine Absage zu erteilen.

Siehe, ich mache alles neu! Aus Bösem kann Gutes werden. GOTT sei Dank!